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A

   
    Abbrand
Der Abbrand soll zügig, innerhalb von 60- 70 Minuten erfolgen, danach ist nur noch Glut im Ofen. Um die freigegebene Wärme nicht zu verlieren, werden nun die Verbrennungsluftzuströme geschlossen.
   
    Abgasverlust
Der Abgasverlust besteht aus dem Wärmeinhalt, den das Abgas hat und braucht, um im Schornstein über das Dach "entsorgt" zu werden. Das ist letztendlich die ungenutzte Energie.
   
    Anheizklappe
Die Anheizklappe sorgt für problemloses Anschüren. Das Heizgas wird auf kürzestem Weg in den Schornstein geführt. Dabei sind die Widerstände im Ofen am geringsten und folglich das Abführen des Heizgases am einfachsten.
 
    Aschekasten
Im Aschekasten der sich unter dem Rost und dem Feuerraum befindet, wird die herabfallende Asche gesammelt, die dann einfach entsorgt werden kann.
   

B

 
    Bauart
Es gibt drei verschiedene Bauarten für Grundöfen. Leichte Bauart, mittlere und schwere. Erstere hat eine hohe Oberflächentemperatur bei kurzer Speicherzeit und kurzer Aufheizzeit. Der schwere Ofen speichert lange, hat eine lange Aufheizzeit und eine geringere Oberflächentemperatur. Die mittelschwere Bauart liegt entsprechend zwischen den beiden angeführten.
   
    Brennwerttechnik
Die Brennwerttechnik nutzt die Kondensationswärme des bei der Verbrennung entstehenden Wasserdampfes.
   
C  
    CO2  

D

   
    Dämmstoffe
Dämmstoffe werden verwendet um die angebauten Wände nicht über Gebühr zu erhitzen.
 
    Dauerbrand
Ein Dauerbrandofen wird im Gegensatz zum Zeitbrand ständig befeuert. Der Zeitbrand hingegen wird zum Beispiel morgens und abends geschürt. Warmluftöfen mit geringer Speicherkapazität sind in der Regel Dauerbrandöfen.
   
    David System
Das Brunner Produkt zur Kachelofen/Solar Ganzhausheizung.
 
    Diffuse Strahlung
Sonnenstrahlung die durch Wasserdampfgehalt und sonstige Verunreinigungen gestreut wird. Nimmt man diffuse und direkte Sonnenstrahlung zusammen, dann spricht man von Globalstrahlung.
 
    Doppelbogen
Der Doppelbogen verbindet den Heizeinsatz und den Nachheizkasten, bzw. die keramischen Züge. Falls der Ofen mit einer Steuerung ausgestattet ist, empfiehlt es sich den Doppelbogen aus einer speziellen Legierung zu verwenden, die für die extrem hohen Temperaturen ausgelegt ist.
   
    Doppelwandfutter
Das Doppelwandfutter wird am Schornstein montiert und hat die Aufgabe das letzte Abgasrohr sicher aufzunehmen und die Heizgase in den Schornstein zu geleiten.
   
    Drehrost
Der Drehrost befindet sich über dem Aschekasten und lässt sich von außen mittels eines Hebels drehen. Er siebt gewissermaßen die Asche vom Feuerraum in den Aschekasten.
 

E

 
    EOS
Elektronische Abbrandsteuerung. Diese sorgt für optimale Verbrennungswerte, schließt Nachströmverluste so gut wie aus und gestattet höchsten Bedienungskomfort.
   
    EOR
Elektronische Abbrandregelung. Hat die selbe Funktion wie die EOS, zusätzlich jedoch eine Abgassonde und eine getrennte Primär- und Sekundärluftsteuerung. Die EOR wird in komplexeren Ofenanlagen eingesetzt
   

F

 
    Fallzug
Der Fall- oder Sturzzug ist der Teil der keramischen Nachheizfläche, in dem das Rauchgas senkrecht nach unten geführt wird. Bei einem Ofen der anschließend aus liegenden Zügen gebaut ist, ist der Fallzug der erste. übrigens sind die Widerstände in einem Sturz/ Steigzug System geringer als in einem liegend gebautem System, bei gleicher Zuglänge versteht sich.
   
    Falschluft
Die Falschluft verringert ganz erheblich den Wirkungsgrad einer Anlage. Sie wird über Undichtigkeiten am Ofen mittels der Sogwirkung des Schornsteins in den Ofen "gesaugt" und kühlt ihn von innen wieder aus.
 
    Feuerbock
Der Feuerbock ist ein Metallgestell, meist aus Guss, auf dem das Holz zur Verbrennung aufgebaut wird. Man kennt ihn in der Regel vom offenen Kamin.
   
    Feuergeschränk
Das Feuergeschränk setzt sich aus Feuerrungstür und Aschetür zusammen.
 
    Feuerraum
Der Feuerraum nimmt den Brennstoff auf. In ihm findet auch die Verbrennung statt. Im Gegensatz zu früher werden heutzutage die Feuerraumoberflächen wesentlich größer gestaltet um bessere Verbrennungswerte und höhere Wirkungsgrade zu erzielen.
   
    Flächenheizung
Eine Flächenheizung ist beispielsweise eine Fußbodenheizung. Aber es kann auch eine Wand oder Deckenheizung sein. Bei den heutigen Niedrigenergie- oder Passivhäusern ist der Wärmebedarf so gering, das die "Heizung", die mit sehr geringen Vorlauftemperaturen gefahren wird, nicht mehr geortet werden kann. So ist es zum Beispiel möglich, ohne Komforteinbußen, die Heizflächen an die Hausinnenwände zu legen.
 
    Frischluft
Die Frischluft ist die von außen zugeführte Luft. Bei sehr dichten Häusern wie etwa den Niedrigenergie- oder Passivhäusern, muß für den Kachelofen eine Frischluftleitung gelegt werden, die eine ausreichende Menge an Verbrennungsluft garantiert.
   

G

 
    Gasschlitz
Der Gasschlitz soll unverbrannte Gase auf möglichst kurzem Weg in den Schornstein abführen, so das bei Bedienungsfehlern entstehende Verpuffungen nach Möglichkeit gar nicht erst stattfinden können.
   
    Glasur  
    Grundofen
Der Grundofen ist ein Zeitbrandofen, der hauptsächlich Strahlungswärme verbreitet. Je nach Bauart ist die Speicherdauer unterschiedlich. Grundöfen sollten nach Möglichkeit bis zum erneuten Einheizen nicht ganz auskühlen. Das erspart dem Ofen zusätzliche Spannungen und mindert die Aufheizzeit.
 

H

 
    Haarriß
   
    Heizfläche
Je nach Wärmebedarf, der für die zu bedienenden Räume ermittelt wurde, ist eine bestimmte Heizfläche mit entsprechender Temperatur erforderlich, um den Raum zu beheizen.
   
    Heizgas
Als Heizgas bezeichnet der Ofensetzer die heißen Verbrennungsprodukte, bevor sie in den Schornstein münden.
   
    Heizkamin
Der Heizkamin ist ein Zwitter aus offenem Kamin mit Scheibe und Warmluftofen.
    Heizkammer
Die Heizkammer ist beispielsweise die Abmauerung in der der Einsatz steht.
   
    Heizkammermantel  
    Heizleistung
Als Heizleistung kann man die Energie verstehen, die aus einer Holzmenge, in einem entsprechenden Abbrandzeitraum, freigesetzt wird. Wird mehr Holz verfeuert, steigt die Heizleistung, bei weniger Brennstoff sinkt sie.
   
    Holzbriketts
Holzbriketts werden aus Sägespänen, wie sie etwa in Schreinereien anfallen, gepresst. Als Bindemittel dient das holzeigene Harz. Diese Briketts haben einen sehr hohen Heizwert, da ein besonders geringer Wasseranteil in Form von Feuchte enthalten ist.
 
    HWM Heiz- Wasser- Marsch
Brunner Wassertechnik System, zur Heiz oder Warmwasserbereitung. Kostengünstigere Alternative zum David System.
   
I/J
 

K

   
    Kacheln    
www.jasba.de    
www.1a-kachelofen.de    
    Kachelfutter
Als Futter werden mit Schamottemörtel eingeklebte Platten bezeichnet, die die Wandstärke und somit auch die Speicherdauer des Ofens erhöhen.
   
    Kachelherd
Ein Kachelherd ist ein vollverkachelter Herd. Es gibt hier auch die Sesselherdvariante. Diese Bezeichnung kommt von der Form des Ofens, die an einen großen Sessel erinnert.
 
    Kehrdeckel
Um den Ofen reinigen zu können werden Kehrdeckel vorgesehen. Diese können versteckt angebracht werden oder sichtbar als gestalterisches Element ( besonders bei verputzten Öfen ) einbezogen werden.
   
    Kessel  
    Klammern
Die gesetzten Kacheln werden alle miteinander verklammert. Hierzu verwendet der Hafner einen speziellen Draht, der zu einer Klammer gebogen über die Kachelrümpfe gespannt wird.
   
    Kombiofen
Im Kombiofen werden die Vorteile des Grundofens mit jenen vom Warmluftofen verbunden. Angestrebt wird auch das Ausmerzen von Nachteilen.
 
    Kaminofen
Der Kaminofen ist ein nicht ortsfest gestellter Ofen mit großer Sichtscheibe, einen hohen Warmluftanteil, und Strahlungswärme, die mehrheitlich über das Flammenspiel zustande kommt.
Ofen aus = Ofen kalt.
   
    Konvektion
Bei der Konvektion ist der Wärmeträger die Luft. Die Luft also wird erhitzt, erfährt eine Änderung der Dichte und setzt sich in Bewegung. So entsteht eine Wärmeströmung. Übrigens ist es noch gar nicht so lange her, da haben unsere Zentralheizungen aufgrund des gleichen physikalischen Prinzips funktioniert. Die Schwerkraftheizung.
L
 
    Latente Wärme
Als latente Wärme bezeichnet der Heizungsbauer die Energie die beim Kondensieren des Wasserdampfanteils im Abgas gewonnen werden kann.
   
    Liegende Züge
Bei liegenden Zügen werden die Heizgase waagerecht geführt, im Gegensatz zu Sturz- und Steigzügen.
   
    Luftfeuchte
Es gibt relative und absolute Luftfeuchte. Relevant für die Behaglichkeit in einem Raum ist aber nur der Zusammenhang von Luftfeuchte, Temperatur der Raumumschließungsflächen und der Raumlufttemperatur. Wenn die Umschließungsflächentemperatur entsprechend hoch ist, kann die Lufttemperatur herabgesetzt werden und das spart pro Grad bis zu 6% Heizenergie bei gleichbleibender Behaglichkeit.
 
    Luftgitter
Luftgitter sind bei Warmluftöfen, Kombiöfen und Heizkaminen notwendig, um warme Luft in den Raum einzubringen. Die Kaltluftgitter werden entsprechend dazu verwendet, die Raumluft anzusaugen. Die Größe der Luftgitter richtet sich nach der Heizleistung.
   
    Luftmenge
Jeder Ofen braucht zur Verbrennung Sauerstoff. Dieser wird aus der Raumluft genommen. Bei Niedrigenergiehäusern sind die Räume so dicht, dass für eine sichere Verbrennungsluftversorgung Außenluft verwendet wird. Diese Luft wird zum Beispiel in einem Kanal im Estrich genau unter den Ofen geführt, wo er an die Verbrennungsluftsteuerung angeschlossen ist. So gibt es nicht das Problem, dass der Ofen raucht, wenn der Dunstabzug in der Küche betrieben wird.
   
    Luftwechsel
Mit zunehmenden Wärmeschutz werden die Gebäudehüllen immer dichter. Dies gewährleistet dann häufig nicht mehr den notwendigen Luftwechsel im Wohn und Schlafbereich, deshalb ist im Zusammenhang von Lufthygiene und Behaglichkeit der Einbau einer Lüftungsanlage in Betracht zu ziehen.
 
M
   
    Mindestluftrate
Die Mindestluftrate besagt, wie viel der Raumluft sich pro Stunde erneuert, bzw. durch Frischluft ersetzt wird.
   
    Muldenfeuerung
Muldenfeuerungs-Grundöfen werden zumeist ohne Rost gebaut. Das verhindert Verluste in Form von Holzkohle, die bei der Verbrennung entsteht und teilweise durch den Rost in den Aschekasten fällt und dann nicht mehr verbrannt werden kann.Bei der Muldenfeuerung liegt der Feuerraumboden etwas tiefer als die Schürtüre, das Brenngut liegt also wie in einer Mulde.
   
N  
    Nachheizkasten
Der Nachheizkasten ist üblicherweise aus Blech gefertigt. Es gibt jedoch auch Produkte höherer Qualität, die aus Guss gemacht sind. Im Nachheizkasten wird das Rauchgas im Sturz- und Steigzug geführt um dann sofort in den Schornstein zu gelangen.
   
    Nachströmverlust
Ist der Verbrennungsvorgang abgeschlossen, und es strömt immer noch Luft durch den Ofen, sei es weil die Ofentüre nicht geschlossen wurde oder weil sie nicht dicht schließt, dann entstehen Nachströmverluste. Um zu verhindern, dass nachströmende Raumluft den heißen Ofen von innen wieder auskühlt, ist es sinnvoll eine elektronische Ofensteuerung oder Regelung zu verwenden. Das minimiert die Verluste ganz erheblich und steigert die Brennstoffausbeute.
   
O
 
    Oberflächentemperatur
Je größer die Masse, desto geringer die Oberflächentemperatur und länger die Speicherdauer. Je kleiner die Masse, desto höher die Oberflächentemperatur und geringer die Speicherdauer.
   
    Ofenrohr
Das Ofenrohr besteht in der Regel aus 2mm starkem Stahlblech. In besonderen Fällen, muss der Ofenbauer auf eine Speziallegierung zurückgreifen um problemlosen Dauerbetrieb sicherzustellen.
   
    Ofenunterlage
Der Ofen muss aufgrund seiner hohen Masse auf einer festen Unterlage gebaut werden. Dies ist in der Regel die Rohbetondecke. Der Bauherr sollte dem Ofensetzer möglichst bescheid geben, so dass dieser die Estrichaussparung rechtzeitig vornehmen kann.
 
P
   
    Pellets
Holzpellets sind ca. 2cm lang und 0,5 cm dick. Sie bestehen aus Holzabfällen die aus Schreinereien und Sägewerken stammen. Die Holzreste werden unter Druck miteinander verpresst. Als Bindemittel dient das Holzeigene Harz. Pellets haben aufgrund ihrer geringen Restfeuchte einen besonders hohen Heizwert.
   
    Primärluft
Die Primärluft dient zur Verbrennung des Brennstoffes. Zur Nachverbrennung, ähnlich einem "Turbolader", dient die Sekundärluft. Die Sekundärluft wird vorgewärmt um die Verbrennungstemperatur nicht unnötig zu senken.
 
    Photovoltaik
Bei Solaranlagen unterscheidet man in erster Linie zwischen Anlagen zur Wärmegewinnung und solchen zur Stromerzeugung. Die Photovoltaikanlage dient zur Stromerzeugung. Derzeit wird eine Installation einer solchen Anlage vom Bund gefördert. Zusätzlich gibt es eine Einspeisevergütung vom entsprechenden Stromversorger.
   
    Pufferspeicher
Pufferspeicher sind notwendig, wenn eine Solaranlage zur Warmwassererzeugung oder Heizungsunterstützung montiert wird. Ebenso sind sie unabdingbar, wenn mit Festbrennstoffen die Warmwasserbereitung bzw. die Heizung unterstützt wird.
   
R
 
    Rauchgas
Die gasförmigen Verbrennungsprodukte werden solange als Rauch- bzw. Heizgase bezeichnet, bis sie beim Schornstein eintreten.
   
    Rostfeuerung
Eine Rostfeuerung ist für die Verfeuerung von Kohlen unabdingbar, denn Kohle braucht zur Verbrennung wesentlich mehr Sauerstoff als Holz. Die Rostfeuerung hat im Feuerraumboden einen Rost eingebaut, der die Asche in den Aschekasten fallen lässt.
   
    Raumklima
Das Raumklima wird von drei Faktoren maßgeblich bestimmt:
Luftfeuchte, Temperatur der Raumumschließungsflächen und Raumlufttemperatur.
   
S
 
    Schamotteplatten
Die Schamotteplatten die im Kachelofenbau verwendet werden bedürfen besonderer Qualität. Industrieschamotte ist für den Ofenbau nicht geeignet.
   
    Schamottemörtel
Der Schamottemörtel wird zum Mauern der keramischen Züge verwendet. Früher wurden auch die Kacheln damit versetzt. Heute gibt es auch Hi- Tech Mörtel die diese Aufgaben besser lösen.
   
    Schornsteinmündung
Die Schornsteinmündung ist das Schornsteinende über dem Dach.
 
    Schornsteinquerschnitt
Der Schornsteinquerschnitt ist die Fläche des Schornsteins, und errechnet sich folgendermaßen:
Durchmesser x 3,141 : 4.
Je größer der Schornsteinquerschnitt, desto höher ist der Abgasmassenstrom. Bei offenen Kaminen sind in der Regel sehr große Schornsteinquerschnitte erforderlich.
   
    Schornsteinreinigungsöffnung
Die Schornsteinreinigungsöffnung ist meist im Keller und dient dem Kaminkehrer zum Reinigen des Schorrnsteins.
   
    Sonnenenergie
Die maximale Energie der Sonnenstrahlung beträgt in unseren Breiten ca. 1,17 kW/qm. Diese Energie steht uns einfach zur Verfügung. Wir sollten dieses unverbindliche Angebot nutzten.
 
    Sonnenscheindauer
Es gibt genaue Angaben wie lange die Sonne in den verschiedenen Regionen scheint und wie viel Ertrag zu erwarten ist. In Tabellen bzw. Karten, die auch von Ministerium herausgegeben werden, ist dies nachzulesen.
   
    Solar thermie
Die Solarthermie nutzt die Energie der Sonne um Warmwasser zu erzeugen. Die Wärme kann zur Brauchwassererwärmung oder / und zur Heizungsunterstützung eingesetzt werden.
   
    Sekundärluft (siehe Primärluft)  
    Sesselherd (siehe Kachelherd)    
    Steigzug
Nach dem Fall- oder Sturzzug kann ein liegender oder eben ein Steigzug folgen. Je nachdem wie die Druck- und Platzverhältnisse im Ofen zusammenspielen wird die Entscheidung des Ofensetzers fallen.
   
    Strahlungswärme
Spezifische Art der Wärmeabgabe. Die Sonnenstrahlen spenden Strahlungswärme – der Kachelofen auch in der Wohnung und im Winter bei bedecktem Himmel.
 
T
 
    Temperaturmessung
Die elektronische Verbrennungsluftsteuerung sowie auch die Regelung messen ständig die vorherrschende Temperatur im Feuerraum und ermitteln somit die notwendige Luftmenge, die eine optimale Verbrennung gewärleistet.
   
    Trockenheizen
Ist ein Kachelofen frisch gesetzt, so enthält er jede Menge Wasser. Um dieses Wasser auszutreiben wird der Ofen trockengeheizt. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf dem offen lassen der Ofentüre nach Beendigung des Verbrennungsvorganges. Jetzt kann die Feuchte mit der nachströmenden Luft den Ofen verlassen.
 
U    
    Unterbrand
Die Unterbrandtechnik wird hauptsächlich in Pelletszentralheizungen eingesetzt. Es gibt jedoch auch Einsätze, die mit dieser Technik arbeiten. Das Charakteristikum dieser Verbrennung liegt im Abbrand nach unten. Die Flamme brennt also nicht wie üblich nach oben sondern nach unten.
   
V  
    Versottung
Eine Versottung des Schornsteins kommt nur bei Verbrennung von Heizöl oder Kohle zustande. Holz hat in der Regel einen so geringen Schwefelgehalt, dass dieser kaum ins Gewicht fällt. Bei einer Versottung kommt es zu einer ungewollten Kondensation von den Abgasen, einschließlich der entstandenen sauren Schwefelverbindungen. Dies zerstört Ofen und Schornstein.
   
    Verbrennungsluft
Es ist ausreichend Verbrennungsluft zu gewährleisten, um eine saubere Oxidation des Brennstoffes zu garantieren.
   
W  
    Wassertasche
Als Wassertasche wird ein "Aufsatz- Kreuzstromwärmetauscher" bezeichnet, bei dem ein Teil der Energie des Heizgases an das Wasser abgegeben wird.
   
    Wärmebedarf
Der Wärmebedarf gibt an wie viel Energie ein Raum oder Haus an den kältesten drei Tagen im Jahr benötigt um auf die gewünschte Temperatur geheizt zu werden.
   
    Wärmespeicher
Masse speichert Wärme. So wie Pflastersteine die im Sommer von der Sonne erhitzt werden, in der Nacht immer noch warm sind, so speichert auch der Kachelmantel die Wärme aus der Verbrennung und gibt sie zeitverzögert wieder ab.
 
    Warmluftofen
Ein Warmluftofen besteht in der Regel aus Einsatz, Nachheizkasten und Mantel. Er dient in erster Linie zur Erzeugung von Warmluft. Seine Speicherfähigkeit ist eher gering.
 
    Wärmestrahlung
Wärmestrahlung ist gesund, angenehm, belebt den Kreislauf und die Sinne.
   
    Wirkungsgrad
Der Wirkungsgrad einer Anlage ermittelt sich aus dem Quotienten von herausgeholter Energie zu eingesetzter Brennstoffmenge (Energieinhalt ).
   
Z  
    Zeitbrand
Beim Zeitbrand steht in erster Linie die zeitverzögerte Wärmeabgabe im Vordergrund. Das beste Beispiel für dieses Prinzip ist der Kachelgrundofen.
   
    Zwicker
Zum setzten von Kacheln werden Zwicker verwendet. Das sind schmale Schamottestreifen, die mit Mörtel zwischen die Rümpfe der Kacheln geschoben werden, die anschließend zu Klammern sind.